Häufig gestellte Fragen

happy kids with their African American female science teacher with laptop
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Hast Du Fragen? Wir sind für Dich da!

Unsere Treffen finden jeden Dienstag statt.

Da wir leider nur begrenzt Platz haben

in unserem Raum, ist eine vorherige 

Anmeldung nötig. Du findest auf unserer

Startseite einen Button für die 

einfache Anmeldung.

Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe

ist kostenlos.

Alle Materialien werden über Spenden

finanziert oder selbst mitgebracht. 

Allerdings müssen wir uns an den 

Nebenkosten für den Raum beteiligen.

Diese Kosten betragen jede Woche 

2,00 € pro anwesender Person.

Zu Beginn des Treffens informiert der

Moderator über Neuigkeiten.

Anschließend berichtet jeder, der gerne

möchte, kurz über sein Befinden und

was ihn gerade so belastet. Anschließend starten wir in die Kreativphase. Während wir kreativ arbeiten, besteht die Möglichkeit, sich zwanglos mit Anderen auszutauschen. Am letzten Dienstag im Monat findet eine reine Gesprächsrunde statt. Hier werden Themen gesammelt und dann 1-2 davon ausführlich besprochen. 

Das ist gar kein Problem.

Trotzdem wäre es schön wenn Du an

Dienstagen, an denen Du Zeit hast,

auch kommen würdest. Solltest

Du jedoch merken, dass die Treffen

nichts für Dich sind und Du nicht mehr

kommen möchtest, dann gib bitte

Bescheid.

Setze Dich bitte mit uns über unser

Kontaktformular in Verbindung.

Gemeinsam versuchen wir dann einen

Weg zu finden, Deine Angst zu lindern.

Eventuell durch ein paar Gespräche am

Telefon, oder ein paar persönlichen

Gesprächen in einem gemütlichen Cafe.

Warum Selbsthilfe?

Diese Information richtet sich an alle Menschen in einer speziellen Lebenssituation oder an alle, welche an einer psychosomatischen Erkrankung leiden und an deren Angehörige. Eine Selbsthilfegruppe kann für Dich also genau das Richtige sein.
Es gibt viele gute Gründe, an einer solchen Gruppe teilzunehmen – zehn davon finden Du auf dieser Seite.

1. Selbsthilfe wirkt!

In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, die sich in der gleichen Lebenssituation befinden wie Du, die die gleichen Schwierigkeiten haben oder von der gleichen Krankheit betroffen sind – und die besser klarkommen wollen im Leben. In der Gruppe sprechen Sie über Ihre Schwierigkeiten im Alltag, lernen voneinander und machen sich gegenseitig Mut. Das hilft dabei, das eigene Leben positiv zu verändern. Selbsthilfe bedeutet genau dies, nämlich besser klarzukommen – vielleicht sogar gut! Mit der Situation, der Krankheit und mit dem Leben. Und Selbsthilfegruppen sind offen für alle: für Männer, für Frauen, für Angehörige. Selbsthilfe bringt Lebensqualität. Denn Selbsthilfe wirkt!

2. Die Gruppe fängt Sie auf. Nicht nur, wenn’s kritisch wird.

Manchmal kommt eine Krise aus dem Nichts. Wenn alles zu viel wird, wenn einem alles über
den Kopf wächst. In solchen Situationen hilft Dir die Gruppe, den Mut nicht zu verlieren und
diese schwierige Zeit besser zu überstehen.
Wenn Du das Gefühl hast, nicht mehr weiterzuwissen, fängt die Selbsthilfegruppe Dich auf.
Die Menschen in der Gruppe sind Verbündete. Sie geben Dir Mut und Hoffnung, um den
Alltag wieder bewältigen zu können.
Selbsthilfegruppen helfen aber nicht nur, wenn’s kritisch wird. Nach einer Therapie beispielsweise unterstützen sie beim Übergang in ein stabiles Leben.

3. Sie sind nicht allein.

Gleichbetroffene sind Gleichgesinnte. Alle in der Gruppe haben die gleichen Schwierigkeiten
und wissen also genau, was Dir zu schaffen macht. Das heißt: Du wirst verstanden, mit
allem, was Dich beschäftigt. Verständnis entlastet und macht das Leben etwas einfacher. Und es
gibt Rückhalt.
Vielleicht fühlst Du Dich von Freunden alleingelassen und hast niemanden mehr zum Reden.
In der Selbsthilfegruppe findest Du wieder Anschluss. Und plötzlich merkst Du, dass Du gar
nicht allein bist mit den ganzen Problemen. Offen erzählen zu können, was einen bedrückt:
Dann wird aus „einsam“ bald „gemeinsam“. Viele Gruppen unternehmen auch gemeinsam etwas
in der Freizeit. Spaß zu haben, ist erlaubt!
In einer Selbsthilfegruppe sind alle Teilnehmer gleichwertig. Es gibt keinen Chef, der Dir vorschreibt, was Du zu tun hast. Jeder wird akzeptiert und geschätzt, wie er ist. Auch Du als
Neuling.

4. Sie treffen dort Menschen, denen es genauso geht wie Ihnen.

In der Selbsthilfegruppe kannst Du Dich mit Menschen austauschen, die das Gleiche erleben
und durchmachen wie Du. Oder schon durchgemacht haben.
Die anderen Teilnehmer kennen nicht nur Deine Sorgen, sondern kennen sich sehr gut damit aus.
Auch mit den Nöten und Ängsten. Gleichbetroffene sind Experten: Die Erfahrungen der anderen
Teilnehmer helfen also auch Dir.
In der Selbsthilfegruppe erfährst Du viel Wissenswertes über Deine spezielle Lebensbelastung
oder Deine Krankheit. Das hilft, diese zu verstehen – und wie Du künftig besser damit umgehen
und leben kannst.

5. Selbsthilfe macht stark.

Selbsthilfe bedeutet, Dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Dich mit Deiner speziellen Lebenssituation, Deiner persönlichen Belastung auseinanderzusetzen und aktiv zu werden. Denn Du
bist nicht dem Schicksal ausgeliefert, sondern hilfst Dir selbst.
In einer Selbsthilfegruppe lernst Du Menschen kennen, an denen Du Dich orientieren kannst –
weil sie mit den gleichen Situationen fertig werden mussten, die auch Dir jeden Tag begegnen.
Ein solches Geländer zu haben, an dem man sich vorantasten kann, gibt Zuversicht und Mut.
In der Selbsthilfegruppe bist Du Teil einer Gemeinschaft. Dort findest Du neues Selbstvertrauen
und Selbstbewusstsein. Und kannst daraus Kraft schöpfen, um den Alltag besser zu bewältigen.

6. Selbsthilfe bedeutet: gute Aussichten!

In der Selbsthilfegruppe lernst Du auch, besser mit Konflikten umzugehen. Anders reagieren
zu können, wenn es plötzlich stressig wird. Das lässt Dich wieder merken, welche Fähigkeiten in
Dir stecken. Und auch, wie Du diese nutzen kannst – jeden Tag ein bisschen mehr. Im geschützten Rahmen der Gruppe kannst Du auch ganz neue Methoden üben, um die Schwierigkeiten des Alltags zu bewältigen.
Eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, bringt Dir aber noch mehr. Zum Beispiel, sich selber
besser zu verstehen und gestärkt in die Zukunft zu blicken – immer ermutigt und angespornt
von Menschen, die in der gleichen Situation sind wie Du.
Auch Du kannst das erleben. Aus eigener Kraft – weil es Selbsthilfe ist!

7. Selbsthilfe funktioniert. Ganz ohne Papierkram.

Du kennst das vielleicht von Krankenkassen und Ämtern: Wer Hilfe benötigt, muss erst einmal
einen Antrag einreichen. Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Und dann wird
das Ganze geprüft. Bis zur Bewilligung kann es etwas dauern.
In der Selbsthilfe ist das anders. Viele Gruppen freuen sich, wenn Du mitmachst. Es bedarf
keiner schriftlichen Anmeldung. Denn Selbsthilfegruppen treffen sich aus eigener Initiative.
Manche wöchentlich, andere 14-tägig oder monatlich. Komm Doch einfach vorbei! Selbsthilfe
ist vielfältig!

8. Selbsthilfe ist überall.

Ob Du in einer Großstadt lebst oder in einem Dorf – Selbsthilfegruppen findest Du überall.
Und nicht nur das: Sie sind auch fast immer erreichbar. Zeitlich und räumlich.
In der Selbsthilfe gibt es weder festgelegte Öffnungszeiten noch Wartezeiten – ein Anruf genügt,
um den Termin des nächsten Gruppentreffens zu erfahren. Zu den meisten Gruppen kannst Du
dann unmittelbar hingehen. Und bist willkommen.
Selbsthilfe ist einfach. Für Dich da.

9. Es bleibt unter uns. Versprochen.

Alle Gespräche in der Selbsthilfegruppe sind streng vertraulich. Was immer Du von Dir erzählst,
bleibt in der Gruppe. Kein Außenstehender erfährt davon, weder die Kollegen noch Deine Familie.
Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe zu sein, hat also keine Nachteile für Dich. Nur Vorteile.
Und: Selbsthilfe ist etwas Freiwilliges. Du nimmst freiwillig an der Gruppe teil. Du allein entscheidest darüber, wie viel Du von Dir preisgibst. Und wenn Du in der Gruppe bleiben willst – dann ist auch das freiwillig.

10. Selbsthilfe ist auch für Angehörige da.

Du weißt nicht mehr weiter, weil Dein kranker Partner ständig seine schlechte Laune an Dir
auslässt? Niemand in Deinem Umfeld kann verstehen, wie schwer das Anderssein Deines Kindes Dein eigenes Leben belastet?
Selbsthilfe ist für Dich als Angehörigen und Mitbetroffenen da. Mit Rat und Unterstützung. Regelmäßige Gespräche mit Menschen, die in der gleichen Situation sind wie Du, bauen wieder auf und geben Dir Rückhalt. Der Erfahrungsaustausch nimmt Druck von Dir, auch das tut gut. In der Gruppe bekommst Du praktische Alltagstipps und jede Menge Wissen vermittelt. Das stärkt Dein Selbstvertrauen und gibt neue Kraft. Eigene Gruppen und Angebote nur für Angehörige findest Du in vielen Städten.